Ein Büro mit Farbe und Modularität gestalten
Als es darum ging, die neuen Büroräume von Sibling Rivalry einzurichten, folgte Mitgründer Joe Wright seiner Leidenschaft für Architektur und übernahm das Interior Design selbst. Dabei nutzte er USM Haller, um aus der offenen Fläche flexible Arbeitszonen zu gestalten.
Für Sibling Rivalry hört Kreativität nicht beim Bildschirm auf. Das New Yorker Kreativstudio hat seine Identität auf Zusammenarbeit und Experimentierfreude aufgebaut – Qualitäten, die sich auch im Büro widerspiegeln.

Von Rivalen zu Partnern
Sibling Rivalry wurde 2011 von Joe Wright und Mikon van Gastel gegründet und ist aus einer jahrzehntelangen Freundschaft entstanden, die mit gesundem Wettbewerb begann: Nachdem Wright in die USA gezogen war, bewarben sich die beiden immer wieder um dieselben Projekte. Aus der freundschaftlichen Rivalität wurde bald eine kreative Partnerschaft, und der Name des Studios ergab sich ganz von selbst. Heute zählen Google, Apple, HPE, Paramount and National Geographic Society zu ihren Kund:innen.
2021 zog das Unternehmen in neue Räumlichkeiten, die Joe Wright kurzerhand selbst gestaltete. Der „frustrierte Architekt“, wie er sich selbst nennt, liebt Interieur, Architektur und Minimalismus, und nach Jahren der Bildschirmarbeit bot sich ihm die Gelegenheit, hier etwas Greifbares zu kreieren.


“Das Interessante an USM ist, dass es fast schon architektonisch wirkt.”

Räume ohne Wände
USM Haller bildete den Ausgangspunkt des Interior Designs. Im Grossraumbüro nutzte Wright das Möbelbausystem nicht nur als Einrichtung, sondern auch als Mittel zur Gestaltung der Raumarchitektur. Die modularen Elemente schaffen klar abgegrenzte Bereiche und bewahren gleichzeitig ein Gefühl der Offenheit. Sie gliedern den Grundriss, ohne dass feste Wände erforderlich sind.

Farben mit Bedeutung
Joe Wright wählte Gelb für kreative Bereiche, Blau für Räume mit einem eher ernsten Charakter und Beige als Zwischenfarbe. Die metallenen USM Haller Elemente kombinierte er mit Stoff und Holz, unter anderem einem massiven Esstisch aus Eiche, der dem klar gestalteten Interieur Wärme verleiht.
Das Ergebnis wirkt minimalistisch, ohne nüchtern zu wirken. Wright freute sich besonders, wenn Besuchende den Raum als „feminin“ beschrieben – eine Eigenschaft, die seiner Aussage nach auch mit seinem kreativen Schaffen in Verbindung gebracht wird.

Möbel, die sich anpassen
Das Mobiliar ist so konzipiert, dass es sich dem Team anpasst, wobei einige der USM Haller Elemente gelegentlich auch als Stehpulte dienen. Für Wright spiegelt diese Flexibilität die Philosophie von Sibling Rivalry wider: „Es ist durchdacht. Es ist nicht protzig. Es ist flexibel statt starr. Und es ist auf Langlebigkeit ausgelegt.“
Fotograf: @marco_galloway
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