USM in drei Wohnwelten
Die gleichen blauen Module, drei unterschiedliche Möbel: Auf Einladung von USM hat die Schweizer Interior Designerin Stephanie Aebischer aus identischen USM Haller Elementen drei Stücke für verschiedene Wohnsituationen geschaffen.
Wie viel Spielraum steckt in drei blauen USM Haller Modulen? Stephanie Aebischer hat es ausprobiert. Mit gezielten Änderungen wie einer neuen Anordnung, dem Weglassen von Wänden oder zusätzlichen Klapptüren hat sie aus den gleichen Elementen ganz unterschiedliche Möbel kreiert. Jedes abgestimmt auf die Architektur und die Menschen, die darin leben: von der Altbauwohnung über das Familienzuhause bis zum Neubau.
1) Funktionalität im Kinderzimmer
Eine Berner Stadtwohnung, eine Familie mit Kleinkind und Neugeborenem: In diesem ereignisreichen und lebendigen Alltag bringt eine USM Haller Kommode Ruhe ins Kinderzimmer – nicht als Designobjekt, sondern als funktionales Rückgrat und bunte Ordnungshilfe.


“USM als Ordnungselement, das mitwächst und auch mal etwas aushält oder auch gleich selbst zum Spielgefährten wird. Genau das brauchen Räume, in denen das Leben in vollem Gange ist.”
2) Statement im Altbau
Hohe Decken, Stuck, Fischgrätparkett, Cheminée mit Goldfassung: Hier macht ein junges Paar Wohnen zum lustvollen Spiel zwischen Poesie und Präzision, zwischen Impulsivität und Selektion – eine Wohnung, die kuratiert, nicht dekoriert ist. Das Möbelbausystem USM Haller erscheint plötzlich als mobile Bühne, auf der Objekte und Umgebung in Szene treten, die sich aber mit ihrer klaren Formgebung genauso auch selbst zu inszenieren vermag. Oder in den Worten der Designerin: „USM wirkt als Gegengewicht zum Eklektischen. Das schafft Raum, ohne ihn zu füllen.“

3) Klarheit im Neubau
Puristische Linien, eine Ton-in-Ton-Palette zwischen Schiefer und Anthrazit, ausgewählte Design-Klassiker von Le Corbusier über Breuer bis zu Eileen Gray – hier lebt ein Paar, das Reduktion nicht als Verzicht versteht, sondern als Möglichkeit, den wichtigen Dingen Raum zu geben. Mitten in diesem grafischen Setting: das rearrangierte Modul-Trio von USM, das sich nicht in Szene setzen muss, um zu wirken. „USM Haller als stilistische Fortsetzung im Fluss der Linie, funktional, aber nicht statisch“, beschreibt Aebischer die Integration in diese ruhige und durchkomponierte Lebenswelt.


Interior Designerin Stephanie Aebischer entwirft Einrichtungskonzepte, die Architektur, Farbe und Material auf stimmige Weise verbinden. Ihre Handschrift: strukturiert, sinnlich, vielseitig. Aebischer blickt auf 20 Jahre in der Designbranche zurück. Das Spiel mit Textilien, Texturen und Tönen prägt ihr Schaffen bis heute.
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