Das Portal zum Wissen

Universitätsbibliothek, Portsmouth (UK)

Die Universität Portsmouth wurde im 19. Jahrhundert gegründet, um die Arbeiter der lokalen Schifffahrt auszubilden. Heute sind an der Universität über 20.000 Studierende in den unterschiedlichsten Fakultäten immatrikuliert. Die Universitätsbibliothek ist der zentrale Bestandteil der Wissensvermittlung.  

Das von ABK architects entworfene Bibliotheksgebäude wurde in den 1970er Jahren gebaut, als die Bildungsstätte eine polytechnische Fachhochschule war und zu einer bereits zehn Jahre zuvor gegründeten Hochschule gehörte. Diese historischen Umstände passen sehr gut zum USM Haller Möbelbausystem, das ebenfalls in den 1960er Jahren entworfen wurde. „Die Entscheidung für USM Haller trug zur Wiederherstellung des Originalcharakters des Gebäudes bei“, erklärt die Innenarchitektin Laure Debout, die für die Sanierung des 2000 m2 großen Erdgeschosses der Bibliothek (unter der Aufsicht der Architekten Penoyre und Prasad) verantwortlich war. „Diese Aufgabe bot die Gelegenheit, das Gesamtkonzept für den Raum unter der Verwendung von USM Haller als Aufbewahrungsmöbel in der Bibliothek zu überdenken. Die Rohrmetallrahmen von USM passen perfekt zu den Rohelementen wie der Betondecke und den freiliegenden Belüftungsschächten.“ 

Der Grundriss wurde neu festgelegt, um dem pädagogischen Anspruch der Universität gegenüber den Studierenden Rechnung zu tragen. Ken Dick, Bibliothekar der Universitätsbibliothek, erläutert hierzu: „Eine Bibliothek ist traditionell mit parallel stehenden Regalen ausgestattet, was wegen der dadurch entstehenden dunklen, geschlossenen Räume beengend wirken kann.“

Hier gibt es stattdessen in fünf Gruppen angeordnete Schreibtische mit Computerplätzen neben den USM-Möbeln. Laure Debout erklärt: „Die Regale legen die Raumaufteilung fest und ändern den Gesamteindruck der Bibliothek. Die entstandenen Raumzonen und Aufenthaltsbereiche zeichnen sich durch eine ergonomische Gestaltung aus. Gleichzeitig werden hierdurch die akustischen Eigenschaften und das Raumgefühl verbessert.“ In jeder Gruppierung befinden sich Sofas und andere Sitzmöbel wie Sessel und neue Fensterbänke am Rand des Raums, um verschiedene und für diese Dritträume typische Arbeitsumgebungen zu bieten. 

Die neuen Regale sind niedriger als die früheren und in der Mitte offen, wodurch Licht hindurchströmen kann. Zudem reflektieren die Chromoberflächen das Licht. Dadurch kann das vorhandene Tageslicht vor allem während der Wintermonate voll ausgeschöpft werden.

In der Mitte der Bibliothek sind weitere Tische und die Auskunft eingerichtet. Hier gibt es keine Regale, damit die Studierenden in einem offenen Raumbereich auch in großen Gruppen arbeiten können.

Das Ziel lag letztendlich darin, eine einladende Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich die Studierenden ungehemmt austauschen können. Das gleiche Konzept führte zur Abschwächung von Grenzen zwischen Cafeteria und dem Zeitschriftenbereich. Hier können die Studierenden sich hinsetzen und lesen oder bei einer Tasse Kaffee mit anderen diskutieren. „Die Art und Weise der Aufstellung war eine große Herausforderung und doch entscheidend für den von uns gewünschten Zweck“, fügt Ken Dick hinzu.

Die Möbel- und Ausstattungsauswahl des Kunden ist bei einem Projekt dieser Art wichtiger als sonst. Hier ist es der Universität möglich geworden, die Bibliothek als Aushängeschild zu nutzen, um neue, talentierte Studierende aus aller Welt anzuziehen. An bestimmten Tagen stehen die Türen der Universität und vor allem die der Bibliothek für potenzielle, zukünftige Studierende – und am wichtigsten, deren Eltern – offen.„Nicht umsonst war es eine Geschäftsentscheidung, die Besucher der Universitätsbibliothek zum Staunen zu bringen – was eine Investition voraussetzte“, fügt Ken Dick hinzu. Nach der Fertigstellung des Projekts beging der Universitätsvorstand die Räumlichkeiten und war dabei sehr beeindruckt. Der Erfolg dieser Bemühungen kann auch in den Nutzungszahlen gemessen werden, die seit Jahren stets steigen, weil die Bibliothek bei den Studierenden immer beliebter wird.

Es wurde eine bewusste Entscheidung für einen hochwertigen Raum gefällt. Dessen Oberflächen sollten eher einem Büro entsprechen, um dem Raum mehr Respekt zu verleihen und ein professionelleres Verhalten der Studierenden zu fördern. Laure Debout erklärt hierzu: „So können sie sich in einer Atmosphäre treffen und austauschen, die einer Erwachsenenwelt entspricht und dennoch Flexibilität zulässt“.

Die Studierenden haben das Ergebnis der Sanierung überaus positiv aufgenommen. Sie mögen und respektieren die neue Möblierung und Raumaufteilung als eine harmonische Einheit. Die Zeitlosigkeit und Strapazierfähigkeit von USM verleihen der Bibliothekseinrichtung einen wahren Eindruck von Beständigkeit. Die Modularität der vielfältigen Auswahl steht für eine große Investition einer öffentlichen Institution wie einer Universität. Die Einheiten können einfach und schnell reduziert oder erweitert werden – entweder in der Bibliothek selbst oder bei Bedarf an anderen Orten auf dem Universitätsgelände.

„Die Bibliothek erfüllt ihre Funktion als Portal zum Wissen sehr gut“, sagt Ken Dick. „Man kann die Bedeutung der Bibliothek für das Studium ohne Weiteres erkennen“.

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